Es geht los...

Aktualisiert: Mai 31

und wir dürfen endlich wieder in den Studios praktizieren. Es ist für uns alle eine unglaublich herausfordernde Zeit. Ich erinnere mich, als Marion, Astrid, einige Kollegen und ich uns im Poppenbütteler Studio trafen, um das Studio nach den Renovierungsarbeiten "hübsch" herzurichten, zu putzen und zu dekorieren. Das frisch renovierte, gereinigte und dekorierte Studio blieb einfach zu. Wer hätte das gedacht?


Als uns die Nachricht erreichte, dass wir auf unbestimmte Zeit die Studios nicht betreten durften, blieb uns keine Zeit, lange zu überlegen. Wir mussten schnell handeln um das Beste daraus zu machen. Und daraus entstand allerhand Neues: Eine Idee nährte die andere. Ich packte mein bereits vorhandenes Equipment und schon waren wir dabei, die ersten Kurse im Livestream anzuleiten und für unseren YouTube-Kanal aufzunehmen. Wie gut, dass unsere Teilnehmer sich unserer Flexibilität angepasst haben und bereit waren, mit uns zusammen von zuhause aus per livestream zu yogieren. Mein Herz pochte, als ich das erste Mal vor der Kamera stand, wissend, dass viele Yogalehrer und Teilnehmer zuschauen. Puh, bin ich aufgeregt gewesen! Auch die gesamte Vorbereitung, die Ungewissheit, ob alles glatt läuft und die Tatsache, dass kein Teilnehmer vor Ort im Studio ist, ließen mein Herz höher schlagen. Ich höre oft, dass man mir meine Aufregung nicht ansehen würde. Aber ich bin implodiert! Es war ein ganz neues Gefühl des Anleitens im Studio ohne die lieben Menschen vor Ort zu sehen. Rückblickend kann ich sagen: es war eine unbeschreiblich intensive Erfahrung. Wir alle haben unsere Komfortzonen verlassen, mussten beweisen, dass wir leben, was wir lehren: In stressigen und in Notsituationen gelassen bleiben, vertrauen, loslassen, Hingabe... All die Weisheiten, die wir lehren und predigen. Jetzt war die Zeit gekommen, um zu erkennen, wo wir stehen. Jeder für sich konnte erfahren, wo er in Bezug auf diese Werte steht. Das Leben bietet uns immer perfekte Spiegel. Jeder Umstand, jedes Geschehniss, jede Erfahrung bietet uns die Möglichkeit zu erkennen, wo wir stehen und was wir noch ent-wickeln können. Eine solch wunderbare Gelegenheit bietet das Leben in so einer intensiven Ausprägung eher selten. Es lässt sich von der Intensitiät her mit einer prägenden, für den ein- oder anderen sogar mit einem traumatischen Erlebnis vergleichen.


Noch immer ent-wickeln und verändern sich Dinge. Wir haben die große Durststrecke noch nicht ganz überstanden, müssen am Ball bleiben und weitermachen. Wir alle freuen uns darauf, die vielen lieben Menschen endlich wieder im Studio zu sehen und neue kennen zu lernen!


Das Yogastudio in Ahrensburg besteht seit 9 Jahren. Marion ist eine bewundernswerte Frau und betreibt drei (!!!) große Yogastudios. Unfassbar!!! Mich freut es sehr, dass ich die Möglichkeit und ihr Vertrauen bekommen habe, das Studio in Ahrensburg als Geschäftsführer / Studioleitung zu führen.

Die liebe Marion schlug mir vor, ein Blog hier auf der homepage zu erstellen und mich selbst in diesem ersten ersten Beitrag vorzustellen. Das ist gar nicht so leicht, finde ich:-).


Was gibt es über mich zu sagen, das für den Leser hier interessant sein könnte? Ich versuche das mal auf ein paar wenige Punkte zu reduzieren, damit euch nicht zu langweilig wird;-):


Ich bin gelernter Gastronom, koche noch immer liebend gern, bin seit 2015 nicht mehr im Gastgewerbe tätig. Etwa 2001/2 begann ich mit meiner Meditationspraxis, etwa 2005 traute ich mich in meinen ersten Yogakurs. Von 2005 bis 2008 besuchte ich eine Heilpraktikerschule und absolvierte dort unter anderem meine Ausbildung in Klassischer Massage und bildete mich im Laufe der Jahre im Bereich Massagen und Energiearbeit während meiner Tätigkeit im Gastgewerbe fort. Die Themen "Ganzheitliche Gesundheit", Ernährung und bewusstes Leben im Allgemeinen nahmen immer mehr Einzug in mein Leben. Ich beschloss im Jahre 2015 erneut die Heilpraktikerschule zu besuchen und mich auf den Bereich "Psychotherapie" zu spezialisieren. Meine Prüfung legte ich im Mai 2019 ab. Die Vorzüge von Achtsamkeit, Meditation und Yoga auf die Psyche und auf den Körper wurden mir immer klarer. So entschied ich mich neben meinen Aus- und Fortbildungen im Yoga, mich in einer spezielleren Form weiter zu bilden: dem Traumasensitivem Yoga. Diese Form ergänzt und bereichert mein bereits erlangtes Wissen um ein Vielfaches und ist besonders für Menschen gedacht, die schwer zu bewältigende Erfahrungen im Leben gemacht haben oder unter anderen psychischen Beschwerden leiden.


Das gesamte Wissen, das ich sammeln durfte, fließt in meine Kurse mit ein. Die "beste" Erfahrung ist, selbst zu erkennen, was du brauchst und was dir gut tut. Das durfte ich in den vergangen Jahren lernen und möchte diese Erkenntnis weiter geben. Yoga bietet eine riesige Möglichkeit dazu, unser höchstes Potenzial anzuzapfen, ein bewussteres Leben in Liebe und Verbundenheit zu führen. Neben den Yogakursen werde ich Einzelsitzungen anbieten um gezielter auf individuelle Bedürfnisse eingehen zu können. In erster Linie in Form von Gesprächen und einer Art "Coaching".


Mit diesen Worten schließe ich diesen ersten Blog ab und danke Marion für die Möglichkeit mich einbringen zu können und in diesem zauberhaften Studio mit ganz besonderen Menschen zusammen zu arbeiten und unserer Mission zu folgen.


Namasté


30. Mai 2020 (spät am Abend) Valentin Fröhlich
















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